Der EU-Gipfel, der heute beginnt, soll Ergebnisse bringen, geopolitische Ergebnisse. Aber eine klare Strategie zeichnet sich bisher nicht ab. Einige Mitgliedstaaten warnen davor, die Ukraine auf die Überholspur zu setzen, während die Länder des Westbalkans weiterhin auf der Bremsspur bleiben.
Von Eric Bonse
Der Direktor des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche, Mario Holzner, warnt davor, die Bewerberländer auf dem Westbalkan weiter hinzuhalten. Die EU müsse handeln, um geopolitische Rivalen wie China und Russland zurückzudrängen, sagte er im Interview mit Hans-Peter Siebenhaar. Bereits vor dem Beitritt sollten die Staaten daher Zugang zum Binnenmarkt erhalten.
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Von Redaktion Table
Als Reaktion auf die drastischen Kürzungen russischer Gaslieferungen will die Bundesregierung laut einem Medienbericht in den nächsten Tagen die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausrufen. Für einen Totalausfall verlangt der Energiekonzern RWE eine intensivere europäische Koordinierung.
Von Manuel Berkel