Taiwans Chiphersteller wollen mehr Halbleiter-Equipment selbst produzieren. Damit könnten sie im Falle von US-Sanktionen weiterhin betroffene chinesische Unternehmen beliefern. Denn aller politischer Differenzen zum Trotz ist das der große Wachstumsmarkt. Doch auf der sicheren Seite ist Taiwan damit noch lange nicht. Die schwierige Abhängigkeit sowohl von China als auch den USA wird zwar austariert, bleibt aber bestehen.
Von Frank Sieren
Mit Chinas Staatspräsidenten Xi Jinping hat sich Thomas Bach, Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bereits getroffen. Nun will Bach während der Winterspiele auch mit der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai zusammenkommen. Die Kritik an Bach und der Olympia-Vergabe an die Volksrepublik reißt dennoch nicht ab. Aus Deutschland werden sogar Manipulations-Verdächtigungen laut.
Von Marcel Grzanna
In die aktuelle Ukraine-Krise zwischen Russland und dem Westen ist China bislang zwar nicht involviert. Doch Peking beobachtet die Lage sehr genau. Wie China bei einer Eskalation reagieren wird, ist ungewiss. Chinas Beziehungen zu Russland sind in den letzten Jahren zwar immer enger geworden. Doch eine militärische Allianz sind sie bisher nicht eingegangen. Zunächst geht es der Führung vor allem um eines: bloß keine Störung der Olympischen Winterspiele.
Von Christiane Kuehl
Die Lieferketten waren noch längst nicht wieder im Takt, da begann Omikron seine Ausbreitung rund um den Globus. In China drohen Schließungen von Fabriken und Häfen. Damit könnten in Deutschland erneut Waren und Teile fehlen. Ökonomin Wan-Hsin Liu vom IfW Kiel hat mit Finn Mayer-Kuckuk über die möglichen Folgen gesprochen.
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Der chinesische IT-Gigant Huawei hat Schweden vor einem internationalen Schiedsgericht verklagt. Der nordische Staat hatte das Unternehmen aus Sicherheitsgründen vom 5G-Netzausbau ausgeschlossen – wie viele andere Staaten auch. Schafft die Huawei-Klage einen gefährlichen Präzedenzfall?
Von Redaktion Table
Um wie geplant bis 2060 das Ziel der Kohlenstoffneutralität zu erreichen, braucht China eine ambitionierte Dekarbonisierungsstrategie. Dazu gehört ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien (EE). Laut Prognosen der International Energy Agency (IEA) kann China bis 2060 einen Anteil erneuerbarer Energien von 80 Prozent an der gesamten Stromerzeugung erreichen, wenn es seine Ausbaupläne erfolgreich umsetzt. Dazu treibt die Regierung verschiedene Maßnahmen voran, die von der Erweiterung der installierten EE-Kapazität bis hin zur Förderung des direkten Einkaufs von Ökostrom durch Unternehmen reichen.
Von Redaktion Table