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China

Xinjiang: Genozid-Debatte bald schon im Bundestag?

Die Diskussion um eine Verurteilung des chinesischen Vorgehens gegen Uiguren in Xinjiang als Völkermord nimmt weltweit Fahrt auf. Über kurz oder lang könnte sie auch den Bundestag erreichen. Ob die wenigen Wochen bis zum Ende der Legislaturperiode aber ausreichen, um eine Resolution zu verabschieden, ist unsicher. Eine neue Studie des Newlines Instituts, an der 33 internationale Forscher beteiligt waren, kommt zu dem Schluss: Was in Xinjiang geschieht, verdient die Bezeichnung Genozid.

Von Marcel Grzanna

Universal Studios öffnen in Peking

Nach der Eröffnung des ersten chinesischen Disney-Vergnügungsparks in Shanghai 2016 will auch Konkurrent Universal vom boomenden Markt profitieren. Das Timing für den 400 Hektar großen Park in Peking könnte kaum besser sein. Die Corona-Pandemie ist in China überwunden und der heimische Tourismus nimmt wieder Fahrt auf.

Von Redaktion Table

Peking beschließt Wahlrechtsreform für Hongkong

Die Chancen auf relevanten politischen Einfluss müssen oppositionelle Politiker in Hongkong wohl endgültig begraben. Der Nationale Volkskongress in Peking reformiert das Wahlrecht der Stadt und schließt "Schlupflöcher" für demokratische Willensbildung.

Von Marcel Grzanna

CRRC prüft Lathen als Transrapid-Teststrecke

China will die Magnetschwebetechnik für Hochgeschwindigkeitszüge weiterentwickeln und prüft dafür, mit europäischen Partnern zusammenzuarbeiten und die ehemalige Transrapid-Teststrecke in Lathen im Emsland zu revitalisieren. Der staatliche Eisenbahnkonzern CRRC hat nach Informationen von China.Table bereits eine Anfrage an das Betreiberunternehmen der ehemaligen Teststrecke in Lathen gestellt. CRRC hat basierend auf der deutschen Transrapidtechnik zwei eigene Prototypen entwickelt, verfügt jedoch über keine eigene Teststrecke für Langzeittests. Die Magnetbahnen gelten in China als Säule der Klimapläne der Regierung.

Von Frank Sieren

Verletzte Gefühle und alte Freunde

Ob Mercedes, Dolce Gabbana, Ronald Reagan oder die K-Pop-Stars von BTS - sie alle wurden von Peking schon bezichtigt, die "Gefühle des chinesischen Volkes verletzt" zu haben. Der Vorwurf ist zu einem gern genutzten politischen Slogan geworden und dient Peking dazu, sich in ausländische Angelegenheiten einzumischen. Doch aus Gefühlsverletzern können ebenso schnell auch "altehrwürdige Freunde des chinesischen Volkes" werden. Drei Staats- oder Wirtschaftsbesuche in Peking reichen, wenn man sich lautstarke Kritik erspart, wie das Beispiel Angela Merkels belegt.

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