US-Präsident Joe Biden hat bei der Konferenz in Sharm el Sheikh verkündet, die USA würden "ihre Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel stärken". Doch das Land mit den größten historischen CO2-Emissionen schöpft sein Potenzial als größte Wirtschaftskraft und globale Supermacht beim Klima nicht aus. Dafür gibt es viele Gründe.
Von Bernhard Pötter
Überschwemmungen, Malaria, Vertreibung: Die Klimakrise gefährdet die Gesundheit von Menschen in weiten Teilen der Welt. Die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad zu begrenzen, ist entscheidend, schreiben Carol Devine und Elisa de Siqueira. Von der COP27 erwarten sie Maßnahmen zur weiteren Treibhausgasreduktion und mehr Ressourcen für den Gesundheitsschutz.
Von Redaktion Table
Die Ökonomen Michael Jakob und Jan Steckel haben die "politische Ökonomie der Kohle" studiert. Ihr Fazit: Jedes Land braucht seinen eigenen Weg zum Kohle-Ausstieg, aber er wird kommen. Liberalisierte Märkte fördern billige Alternativen, politischer Filz hemmt sie - und zwar in Demokratien und Autokratien gleichermaßen. Und um Umweltschutz geht es nur selten.
Von Bernhard Pötter
Nasi Goreng auf der Speisekarte dieser Woche. Die G20 wird nächste Woche in Bali unter dem Vorsitz Indonesiens und einer starken Vertretung der Europäischen Union zusammentreffen. Das Ergebnis dieses Gipfels wird entscheidend für die COP27 sein, die zwei Tage später abgeschlossen werden soll.
Von Claire Stam
Redebedarf auf vielen Ebenen: Die Europäische Union organisiert ihre Klima-Diplomatie auf besondere Art und Weise und ist daher auf internationaler Bühne nicht besonders flexibel. Die Generaldirektion Klima spielt dabei eine zentrale Rolle, gerade jetzt, wo die zweite und entscheidende Woche der Klimaverhandlungen beginnt.
Von Claire Stam
In der Energiekrise wird der Fossilen-Ausstieg vernachlässigt, warnt der "Climate Action Tracker". Allein die Nachfrage nach Erdgas werde zehn Prozent des CO2-Budgets bis 2050 aufbrauchen. Zudem planen 96 Prozent der Öl- und Gasunternehmen neue fossile Projekte.
Von Bernhard Pötter