2022 sollen die Zielverschärfungen der europäischen Klimapolitik auf den Weg gebracht werden. Im vergangenen Sommer und zuletzt Mitte Dezember wurden die Vorschläge des Fit-for-55-Pakets vorgestellt, nun werden diese in Rat und Europaparlament verhandelt. Zudem plant die EU-Kommission, weitere Versprechen einzulösen.
Von Lukas Knigge
Im Interview mit Timo Landenberger und Lukas Scheid wagt Christoph Bals, der politische Geschäftsführer von Germanwatch, einen Ausblick auf das Jahr. Er spricht über Energieimporte, die Notwendigkeit von Sofortprogrammen und paradigmatische Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens.
Von Lukas Knigge
Spät am Silvesterabend verschickte die EU-Kommission ihre Ergänzung der Taxonomie an die Mitgliedsstaaten. Demnach sollen Investitionen in Erdgas und Kernenergie unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich gelten. Unter Umweltschützern sorgt der Entwurf für Empörung. Auch die Bundesregierung äußerte sich kritisch.
Von Timo Landenberger
Nach der Klimakonferenz in Glasgow droht der globale Süden den Versprechungen der Industrieländer zur Klimafinanzierung keinen Glauben mehr zu schenken. Diese Vertrauenslücke muss rasch geschlossen werden, fordert Susi Dennison vom European Council on Foreign Relations. Sie zeigt Wege auf, wie sich die EU sinnvoll in die Debatte einbringen könnte und erläutert das Potenzial von grünen Technologien.
Von Redaktion Table
After the climate conference in Glasgow, the Global South is in danger of no longer believing the promises of the industrialized countries on climate financing. This trust gap must be closed quickly, demands Susi Dennison of the European Council on Foreign Relations. She outlines ways in which the EU could meaningfully engage in the debate and explains the potential of green technologies.
Von Redaktion Table
Beim Umweltrat haben die zuständigen Minister:innen und ihre Vertreter:innen zum Jahresabschluss den Fortschritt des Fit for 55-Pakets diskutiert. Ein Knackpunkt beim politischen Meinungsaustausch: Der Klima-Sozialfonds. Einige Mitgliedstaaten befürchten eine massive soziale Schieflage, vor allem im Falle einer Ausweitung des Emissionshandels und drängen daher auf stärkere finanzielle Unterstützung aus Brüssel. Doch woher das Geld hierfür kommen soll ist noch ein offener Streitpunkt.
Von Lukas Knigge
Die Staats- und Regierungschefs scheitern daran, ihre Meinungsunterschiede zu überbrücken. Besonders der Emissionshandel und die Taxonomie sorgen für Streit.
Von Timo Landenberger