In a recent study, the Rosa Luxemburg Foundation accuses German print media of adopting a Eurocentric perspective in their reporting on China. However, its authors fail to assess how close to reality the texts examined actually are. Instead, they base their judgment on core concepts that are supposed to indicate a "media-constructed enemy image of China." a counter-argument criticizes the study of ignoring the political reality in Germany.
Von Marcel Grzanna
Standardisierung ist in China ein hochpolitischer Prozess. Unternehmen spielen zwar eine zunehmend wichtige Rolle im Prozess der Standardsetzung, doch der Staat behält letztendlich die Kontrolle. Die staatliche Steuerung ermöglicht es, Standards strategisch einzusetzen, um Wettbewerbsvorteile für lokale Unternehmen gegenüber ihren internationalen Konkurrenten zu schaffen, wie diese Grafik von Sinolytics verdeutlicht.
Von Redaktion Table
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung wirft deutschen Printmedien in einer Studie eine eurozentristische Perspektive in ihrer China-Berichterstattung vor. Den Realitätsgehalt der untersuchten Texte bewerten die Autor:innen jedoch nicht. Stattdessen stützen sie ihr Fazit auf Kernbegriffe, die auf eine "mediale Konstruktion des Feindbilds China" schließen lassen sollen. Ein Vorwurf wiederum an die Studie lautet, sie ignoriere die politische Realität im Land.
Von Marcel Grzanna