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Climate

Zäher COP-Start: Warum der Agenda-Streit zur Machtprobe wurde

Gleich zu Beginn der Konferenz verhaken sich die Delegation in einem Streit über Details der Tagesordnung. Oberflächlich geht es um Handelsschranken und die Frage, wie Finanzen und CO₂-Minderung verhandelt werden sollen. Aber dahinter steckt auch eine Machtprobe.

Von Bernhard Pötter

Fossile Rohstoffe: Milliarden-Subventionen statt Abkehr von Öl und Gas

Obwohl die Weltgemeinschaft auf der letzten Klimakonferenz die Abkehr von den fossilen Rohstoffen beschlossen hat, investieren Unternehmen weiterhin dutzende Milliarden in die Suche nach neuen Öl- und Gasfeldern. Die staatlichen Subventionen für fossile Energien sind nach dem Ukraine-Krieg auf weit über eine Billion US-Dollar hochgeschossen. Ein positives Zeichen kommt aus der Finanzindustrie.

Von Nico Beckert

COP29: Mit dieser Klimabilanz kommt Deutschland nach Baku

Weil seine Regierung gescheitert ist, kommt Bundeskanzler Olaf Scholz nicht zur COP29 in Baku. Traditionell drängt Deutschland international auf mehr Klima-Ehrgeiz. Doch die Ampel-Koalition ist hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückgeblieben und hat viele Reformen nicht umgesetzt.

Von Bernhard Pötter

COP28-Pledges: Was von den Klimaversprechen bleibt

Auf der COP29 werden wieder viele Länder und Organisationen nicht bindende Klimaversprechen (Pledges) ankündigen. Ein Blick auf vergangenes Jahr zeigt: Der größte Teil dieser unverbindlichen Versprechen wurde nicht eingehalten.

Von Lisa Kuner

Kanada: Wie die Regierung den Öl- und Gassektor dekarbonisieren möchte

Pläne der kanadischen Regierung sehen vor, die fossile Industrie mit einem Emissionshandel zur Dekarbonisierung zu motivieren. Konkret sollen die Emissionen des Sektors bis 2030 um 35 Prozent gegenüber 2019 sinken. Während die Öl- und Gasbranche eine niedrigere Produktion befürchtet, begrüßen Umweltverbände den Entwurf.

Von Lukas Bayer