Seit Mittwoch berät die UN-Wasserkonferenz in New York darüber, wie alle Menschen mit ausreichend Wasser versorgt werden können. Dabei geht es auch um den Klimawandel, der die weltweite Wasserkrise verschärft. IPCC-Leitautor Matthias Garschagen erklärt, wie eine gute Anpassung funktionieren kann.
Von Alexandra Endres
Am Montagnachmittag um 14 Uhr wurde der aktuelle Stand der Forschung zur Klimakrise veröffentlicht. Am Ende einer einwöchigen Sitzung im schweizerischen Interlaken haben sich die Delegationen aus Wissenschaft und Regierungen auf den Synthesebericht des 6. Sachstandsberichts (AR6) geeinigt. Er warnt so deutlich wie nie zuvor, drängt zur Eile und zeigt Wege für Lösungen. Hier die wichtigsten Punkte aus dem Bericht.
Von Bernhard Pötter
"Der IPCC-Bericht ist eine Anleitung, die Klima-Zeitbombe zu entschärfen”, sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Vertreter des Globalen Südens machen Vorschläge für Loss and Damage und drängen zu mehr Tempo in der Energiewende. Experten warnen vor Gesundheitsgefahren des Klimawandels. Und NGOs fordern die EU zu mehr Ambitionen beim Green Deal auf: Reaktionen auf den IPCC-Bericht.
Von Nico Beckert
Anders als frühere Berichte wird der aktuelle IPCC-Synthesereport direkte Wirkung entfalten: Er liefert Argumente für die weltweit erste Bestandsaufnahme der Pariser Klimaziele bei der COP28. Entscheidend ist, ob genügend Regierungen diese Argumente nutzen wollen.
Von Bernhard Pötter