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Climate

"Verzögerungstaktiken" bei Loss-and-Damage-Fonds beenden

Auf der COP27 wurde der Loss-and-Damage-Fonds beschlossen. Auch auf der SB58 in Bonn wird über seine Ausgestaltung verhandelt. Harjeet Singh vom Climate Action Network International kritisiert die Verzögerungstaktik und „halbherzigen Bemühungen“ reicher Staaten. Der Fonds muss sich am Verursacherprinzip orientieren und die Verantwortlichen der Klimakrise in die Pflicht nehmen, so Singh. Er fordert eine Umleitung fossiler Subventionen und progressive Steuern auf Schiff- und Luftfahrt.

Von Redaktion Table

EU-Exekutiv-Vizepräsident und Green-Deal-Kommissar Frans Timmermans empfängt COP28-Präsident Sultan Ahmed Al Jaber in Brüssel.

Al Jaber in Bonn und Brüssel: Warten auf Klarheit

Gestern in Brüssel, heute in Bonn: Der designierte COP28-Präsident Al Jaber ist auf Europa-Tour, um Fragen zu seinen Plänen für die nächste Weltklimakonferenz in Dubai zu beantworten. Die wichtigsten Antworten bleiben jedoch noch unscharf.

Von Lukas Knigge

Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA)

"CCS darf kein Schlupfloch für die Zukunft der Fossilen sein"

Bei der SB58-Konferenz in Bonn wird auch um eine Einigung zum weltweiten Ausstieg aus den fossilen Energien gerungen. Der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, warnt davor, die CO₂-Speicherung (CCS) als "Gamechanger" zu sehen. Noch gefährlicher sei aber die Debatte um Geo-Engineering.

Von Bernhard Pötter