Mit dem eintägigen "Climate Ambition Summit" macht die UNO Druck für eine erfolgreiche COP28. Das Treffen war der Gegenentwurf zu den basisdemokratischen Klimakonferenzen – und brachte etwas praktisch Undenkbares im Diplomaten-Kosmos: Ein UN-Ranking, wer im Klimaschutz Ernst macht und wer nicht.
Von Bernhard Pötter
Der Klimagipfel von New York zeigt einmal mehr: Für den UN-Generalsekretär ist die Klimakrise zu einer Priorität seiner Amtszeit geworden. Der oberste Diplomat hat sich verbal radikalisiert. Er übernimmt Forderungen der Umweltbewegung, beschimpft die fossilen Industrien und verweigert Klima-Bremsern den Auftritt auf der UN-Bühne.
Von Bernhard Pötter
Nach 20 Jahren Diskussion macht China Fortschritte bei der Reform des Strommarkts: Ein nationaler Spotmarkt soll den Stromhandel zwischen den Provinzen verbessern. Es wäre ein wichtiger Schritt, Erneuerbare zu fördern und Chinas Abhängigkeit von der Kohle zu senken.
Von Nico Beckert
Beim "Klima-Ehrgeiz-Gipfel" des UN-Generalsekretärs dürfen ausgewählte Klima-Champions aus Staaten, Organisationen und Unternehmen ihre Ziele und Erfolge erläutern. So will António Guterres die Macht der Progressiven gegenüber den Bremsern vergrößern. Aber der grünen Front fehlt es an Schlagkraft.
Von Bernhard Pötter
Beim SDG-Summit zeigte sich, dass die Staaten weit davon entfernt sind, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Das ist auch ein Problem für den Klimaschutz. Denn wo Armut und Hunger auf die Klimakrise treffen, können effiziente Maßnahmen kaum umgesetzt werden. Das zeigt das Beispiel Honduras.
Von Lisa Kuner