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China

„Die Welt technologisch zu spalten, macht nur Ideologen glücklich“

Kein anderer deutscher Ex-Politiker engagiert sich intensiver in China als Rudolf Scharping. Im Gespräch mit Frank Sieren plädiert Scharping für einen "an unsere Werte gebundenen Realismus" im Umgang mit dem Land. Es folge nicht mehr sklavisch dem Marxismus-Leninismus und habe enorme soziale Fortschritte erzielt. Zugleich werde keine der globalen Herausforderungen ohne China befriedigend gelöst. Scharping fordert daher eine zügige Ratifizierung des EU-Investitionsabkommens CAI mit der Volksrepublik.

Von Frank Sieren

Internet-Konzernen steht noch mehr Regulierung bevor

Die Kurse der chinesischen Tech-Aktien haben sich am Donnerstag erholt. Doch Investoren bleiben skeptisch, ob das Schlimmste nun tatsächlich hinter ihnen liegt. Peking kündigte an, in den kommenden sechs Monaten mit einer großen Kampagne den Sektor weiter regulieren zu wollen.

Von Redaktion Table

Meituan soll Fahrern bessere Bedingungen bieten

Die Lieferfahrer von Essens-Bringdiensten sollen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld erhalten. Die Regierung will damit einer Ausbeutung vermeintlicher Freiberufler durch die Technik-Konzerne entgegenwirken. Am Marktführer Meituan zeigen die Behörden nun, wie sie das Rechtsverhältnis zwischen Plattform um Fahrern neu festlegen wollen – und folgen damit Trends in anderen Ländern.

Von Frank Sieren

Wie der Vorsitzende Mao einst Chinas Diplomaten zu Opferlämmern machte

Die Kulturrevolution machte auch vor Chinas Diplomaten und chinesischen Journalisten im Ausland nicht halt. Mao und die KP erfuhren von westlichen Sympathisanten vom vermeintlich bürgerlich-üppigen Lebensstil der Abgesandten. Ein Brief der Österreichischen Marxisten-Leninisten gefiel Mao besonders gut. Die Konsequenz: Ein Drittel aller Mitarbeiter des diplomatischen Dienstes wurden nach China zurückbeordert und musste sich der Kritik stellen.

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