Ulrich Reichert ist seit 32 Jahren China-CEO der Wirtgen Group, einem Hersteller von Straßenbaumaschinen. Reichert erlebt derzeit eine der tiefsten wirtschaftlichen Einschnitte, die er in seiner langen Karriere managen musste. Im Infrastrukturbereich sind die Umsätze jüngst erheblich eingebrochen. Eine ähnliche Krise habe er das letzte Mal vor zehn Jahren nach dem Auslaufen der Wirtschaftsförderung infolge der Weltfinanzkrise erlebt.
Von Frank Sieren
Das Sozialkreditsystem für Unternehmen in China stellt deutsche Firmen auch zwei Jahre nach seiner schrittweisen Einführung vor eine lange Reihe von Sorgen und Ungereimtheiten. So lautete das Fazit einer Veranstaltung am Donnerstagvormittag aus der Reihe Global China Conversations des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel.
Von Marcel Grzanna
Die Lockdowns in China beeinträchtigen den ohnehin bereits angeschlagenen internationalen Warenverkehr. Vor Shanghai bildet sich ein riesiger Schiffsstau, während Häfen im Westen unter einer Containerschwemme leiden. Welche Folgen das hat, diskutierten Experten auf einem Webinar der AHK Hongkong.
Von Christiane Kuehl
Chinas Lockdown geplagte Bürger nutzen das Internet, um ihren Unmut offen kundzutun. Online-Proteste und politische Witze (段子) haben Hochkonjunktur. Hinter ihrer vorläufigen Duldung steckt Pekinger Kalkül. Denn sie dienen auch als Ventil, um regimegefährlichen Dampf abzulassen.
Von
Noch rollen Züge über die Nordroute der Neuen Seidenstraße. Trotz der Streckenführung über Russland und Sanktionen gegen russische Unternehmen, sind die Containertransporte nur teilweise zurückgegangen. Die Erschließung alternativer Wege läuft auf Hochtouren, aber die Kapazitäten sind begrenzt.
Von Lukas Knigge